Vor jeder Umsetzung steht eine strukturierte Analyse: Welche Technologie ist für diesen Prozess technisch sinnvoll – und wirtschaftlich gerechtfertigt? Diese Frage wird nicht aus dem Bauch beantwortet, sondern nach einem klaren Schema.
Software-Roboter (RPA) und Workflow-Automation sind zwei grundlegend verschiedene Ansätze. Wer die falsche Technologie wählt, zahlt doppelt: einmal für die Entwicklung, und ein zweites Mal für die Neuentwicklung nach dem ersten Scheitern. Ein RPA-Roboter in einem Cloud-Prozess mit API ist Overkill – ein Workflow-Automation-Tool für eine 20 Jahre alte Desktop-Software ist schlicht nicht umsetzbar.
Manchmal sind beide Wege technisch machbar. Dann zieht die wirtschaftliche Abwägung: Welcher Ansatz ist günstiger in der Entwicklung? Welcher ist langfristig wartungsärmer? Welcher ist bei Systemupdates robuster? Diese Fragen werden transparent mit Ihnen besprochen – nicht hinter verschlossenen Türen entschieden.
Ein Steuerberatungsbüro nutzt DATEV – eine Desktop-Anwendung ohne offene API. Workflow-Automation scheidet aus. Ein Software-Roboter mit Power Automate Desktop ist die einzig sinnvolle Wahl. Gleichzeitig kommen E-Mails über Outlook – hier greift ein separater Workflow. Beide Ansätze kombiniert ergeben die optimale Gesamtlösung.
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Im Erstgespräch analysiere ich Ihren Prozess und gebe eine klare Empfehlung.